Dienstag, 28. August 2012

WECHSELWILD


Wechelwild_2

1. gibts hier  2. gibts hier  3. gibts hier
4. gibts hier 5. gibts hier 6. gibts hier
7. gibts hier 8. gibts hier 9. gibts hier
10. gibts hier 11. gibts hier 12. gibts hier

Diese bunten Bildchen gibt es bei Wechselwild.com, einem Gürtelselbstgestaltungsonlineshop. Ich könnte mich stundenlang durch die Galerien klicken. Finde übrigens, dass das ein tolles Männergeschenk ist (manchen von uns fehlen da ja des Öfteren die Ideen) ;) 
Und man kann sein Wechselbild sogar selbst gestalten....

Wechselwild_1
Bilder von Wechselbild.com

Toll, ne?


Samstag, 25. August 2012

Studentische Sinnkrisen und der neuzeitige Optionsreichtum

Der lange und optionsreiche Weg von der Schulbank bis zum ersten richtigen Beruf ist für viele nicht mehr ganz so geradlinig, wie es für Lieschen Müller gestern noch war. Was mache ich nach der Schule? Ausbildung, Studium? Eigentlich kommt alles in Frage. Und alles, das ist mittlerweile ziemlich viel.

Wer die Studienganglisten durchgeht um eventuell das Passende zu finden, der wird dort nicht nur vor die Frage gestellt: Mathe, Kunst oder doch lieber was mit Menschen. Einem hüpfen seltsame Wörter entgegen wie Oenologie, Korrepetition, Urbanistik oder Clavioarganum. Was für mich nach exotischen Krankheiten klingt, ist nur der Anfang eines Optionsreichtums, dessen Horizont irgendwo im nebligen Grau der Ferne verschwindet.
Klar, Praktika sind gut und empfehlenswert. Aber da unser Leben (bis zum heutigen Tag) noch endlich ist und wir nicht ewig Zeit haben, ist schlicht und einfach kein Platz, um lange herauszufinden, was wirklich zu einem passt.
Also gut, es gibt meistens etwas, das einem vor, während oder nach dem Abi beschäftigt, interessiert, fasziniert. Bei mir war das eben die Mode und weil ich nähen und zeichnen und basteln schon immer geliebt habe und wohl auch nicht gänzlich unkreativ bin, habe ich promt einen Studienplatz gefunden und bin genau jetzt an der Hälfte meines Studiengangs angelangt. 4 Praktika inklusive.
Aber was tun, wenn man auf einmal gar nicht mehr weiß, ob das alles so ganz richtig ist?
Es ist immer beruhigend zu wissen, dass man nicht allein ist. Laut einem Bericht der Focus Online brechen mehr als ein Viertel der Studenten in Deutschland ihr Studium ohne einen Abschluss ab und etwa 20% wechseln ihren Studiengang im Laufe ihres Studiums (lt. 19. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks (DSW)). 
Untitled
Kate Kinley's Fotostream

Viele Studenten erleben an der Uni oder FH das erste Mal in ihrem Leben, dass sie in ihrem Fach nicht mehr die besten sind, alle anderen sind meistens mindestens genauso stark. Hans-Werner Rückert, Psychologe an der Freien Universität Berlin, beschreibt dieses Phänomen wie folgt: »Das ist für viele ein Schock, eine Relativierung ihrer Leistungsfähigkeit«. 
Zukunftsängste, finanzielle Sorgen und Leistungsdruck kommen meistens noch hinzu.

Kann ich mir mit meinem Beruf später überhaupt ein Leben leisten?

Schaffe ich die nächste Prüfung?

Wie bezahle ich den nächsten Semesterbeitrag?

Fragen über Fragen und die Frage aller Fragen, die ich zurzeit zum Erbrechen oft höre (und die in mir selbst auch immer wieder hochgewürgt wird): Ist das überhaupt noch mein Ding? Finde ich mein Studium überhaupt so toll, so sinnvoll, so zukunftsorieniert?

Es kann viele Gründe geben, warum man auf einmal Unzufrieden wird mit dem Studiengang. Sind es wirklich nur finanzielle Nöte, ist es vielleicht ein Todesfall im persönlichen Umfeld oder Stress in der Beziehung,... sollte man aufpassen, dass diese Probleme sich nicht auf das Studium verlagern und womöglich den Wunsch auslösen alles hinzuschmeißen. Ist da aber nichts, das einen in diese fiese Krise geschubst hat, die schon seit längerem händchenhaltend mit einem durch die Fußgängerzone schlendert, sollte man doch einmal die Frage laut aussprechen, die einem schon so lange auf der Zunge liegt, aber bisweilen immer wieder ängstlich heruntergeschluckt wurde: Soll ich abbrechen?

In einem Artikel auf zeit.de, den ich vor kurzem zu diesem Thema gelesen habe wurde der Studienabbruch mit dem Schlussstrich einer Beziehung verglichen, was ich sehr passend fand. Man hat dieselben Probleme, die einen davon abhalten abzubrechen, Schluss zu machen. Mit dem Unterschied, dass man bei Beziehungen häufig meist schneller merkt, was einen glücklich macht und was nicht.

Ist die Entscheidung gefallen, dass man aller Wahrscheinlichkeit nach nicht in dem Berufsfeld arbeiten möchte, das man bis hierhin gewählt hat, muss man abwägen, ob man seinen Abschluss trotzdem noch machen will und danach etwas Neues beginnt oder das sofortige Aus der Band 'Studiengang XY' bekannt gibt. Beides hat seine Vor- und Nachteile.

Ich für meinen Teil werde mein Studium auf jeden Fall beenden, aber es hat mich dennoch Überwindung gekostet Papa anzurufen und ihm zu sagen, dass ich nach meinem Studium eventuell noch was anderes machen will. Die Begeisterung hielt sich in Grenzen und meine Pläne schwebten erstmal so hoch, dass ich sie zwischen den Wolken kaum noch erkennen konnte. Ja, das Studium kostet Geld und auch meine Wohnung. Und Lebensunterhaltung ist ja auch noch so ein Wort. Und natürlich krieg ich das nicht alles ohne meine Eltern hin - erst Recht nicht bei meinem Studiengang (=Zeiträuber und Geldfresser).

Aber wenn man erstmal kapiert hat, dass das alles trotzdem nicht umsonst war, dann kann man das auch anderen Menschen beibringen. Viele Chefs sagen sogar, dass interessante Lebensläufe und Brüche gerne gesehen werden. Hört sich doch gar nicht schlecht an!


Also wie finden wir denn jetzt diesen neuzeitigen Optionsreichtum?

Wenn man nicht mehr sicher ist, ob das Leben, das man sich bis jetzt vorgestellt hat, einen später erfüllt, kann man bei einer Sache immer sicher sein: Es gibt ungefähr tausend weitere Wege, die man gehen kann. Ob in entgegengesetzter Richtung oder leichte Linkskurve. Und noch eines ist klar: Weder Omi, noch Opi wurden vor solch eine Riesenschublade voller Wahlen gesetzt. Wir scheuen uns irgendwie davor sehr entscheidungsfreudig zu sein, wir wollen uns nicht festlegen, halten uns alle Wege offen. Unsere Großeltern konnten das schlicht und einfach nicht.

Ich denke es ist eine Bereicherung, die uns damit zuteil wird. Manchmal kann es ganz schön nerven, erst recht, wenn man so viele unterschiedliche Interessen hat, wie ich. Aber im Prinzip ist Freiheit und die damit verbundene Möglichkeit das Leben so zu gestalten, wie man möchte und so viel auszuprobieren, wie es einem beliebt (vorausgesetzt die finanziellen Mittel reichen aus), ein Segen. Wozu leben wir denn, wenn nicht dafür, das zu tun, was wir wirklich wollen und was uns interessiert? Das Leben ist doch viel zu kurz, um eine 'ordentliche' Arbeit zu machen, die uns eigentlich langweilt, von der wir aber später irgendwann mal gut leben können. Da leb ich doch lieber jetzt gut - und spannend :)
Felipomm von jetzt.de (Süddeutsche Zeitung) schreibt dazu:
'Viele von uns - besonders die 'braven Frauen' - sind dazu erzogen worden, Dinge durchzuziehen, auszuhalten, zu Ende zu führen. Warum? Wenn eine Promotion Blödsinn ist, sollte man sie abbrechen. Wenn ein Job nicht gefällt, einen neuen suchen.
Dann ist es doch gerade gut, viele Optionen zu haben. '

Und wie ist eure Meinung dazu?

Dienstag, 21. August 2012

BASICS

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top - MHQ; skirt, bracelet - DIY; headband - vintage

Sonntag, 19. August 2012

SCHMETTER.LING

Märchen_1

Märchen_2
headband, dress - ZARA; bag - Vintage


Mir war ein Weh geschehen,
Und da ich durch die Felder ging,
Da sah ich einen Schmetterling,
Der war so weiß und dunkelrot,
Im blauen Winde wehen.

Oh du! In Kinderzeiten,
Da noch die Welt so morgenklar
Und noch so nah der Himmel war,
Da sah ich dich zum letztenmal
Die schönen Flügel breiten.

Du farbig weiches Wehen,
Das mir vom Paradiese kam,
Wie fremd muß ich und voller Scham
Vor deinem tiefen Gottesglanz
Mit spröden Augen stehen!

Feldeinwärts ward getrieben
Der weiß' und rote Schmetterling,
Und da ich träumend weiterging,
War mir vom Paradiese her
Ein stiller Glanz geblieben.
                        Hermann Hesse

Donnerstag, 16. August 2012

WORAUF ACHTEN BEIM SONNENBRILLENKAUF?

Sie schützen uns vor der Sonne, oder vertuschen die letzte Nacht: Sonnenbrillen.
Es gibt sie mittlerweile in unzähligen Farben, Formen und Preisklassen. Von 1€ - 10000€, für jeden was dabei. Sonnenbrillen sind für uns wie Handtaschen, Schuhe, Halstücher: Es gibt tausende von Trends und man ist stolzer Besitzer von rund einhundertdreißig Modellen (in meinem Fall natürlich etwas übertrieben,aber es gibt sicher die ein oder andere Sonnenbrillenfetischistin unter uns). Sehr verlockend also die günstigen Sonnenbrillen von Primark & co. Aber lohnt sich der Kauf wirklich?

misterspex1

Ich muss sagen, seit sich meine Augen verschlechtert haben (es fühlt sich an, als könnte ich mitfühlen, wie sie sich sekundenweise verschlechtern), habe ich angefangen mir Gedanken zu machen, wie ich meine Augen schützen kann. Und da die Sonnenbrillentragezeit ja gerade wieder auf ihrem Hochpunkt angelangt ist, dachte ich mir, ich informiere mal diejenigen, die sich darüber noch nicht so viele Gedanken gemacht haben :)

Warum ist Sonnenschutz für unsere Augen so wichtig?
UV-Strahlen schädigen unsere Augen, speziell unsere Netzhaut. Wer direkt in die Sonne schaut, zerstört seine Netzhaut oft unwiderruflich - und das oft schon in Sekunden, laut Michael Ulbig, Oberarzt an der Augenklinik der Universität München.
Extrem empfindlich auf UV-Strahlen reagieren helle Augen. „Je weniger Pigmente die Iris aufweist, desto ungehinderter kann die Strahlung in den hinteren Bereich des Auges vordringen und dort zu Schäden führen“, erklärt Ulbig.
Eine gute Sonnenbrille absorbiert schädliche UV-Strahlen und schützt so unsere Augen.Die Farbe der Gläser hat dabei nichts mit dem UV-Schutz zu tun. Die Intensität der Tönungsfarbe hat lediglich Auswirkungen auf den sogenannten 'Blendschutz'.
Doch nicht alle als Sonnenbrille deklarierten Modelle bieten guten Schutz. Schlechte Brillen (und damit leider sehr oft die beliebten 'Billigbrillen' von Primark & co.) schaden uns mehr, als sie nützen: Die dunkle Farbe der Sonnenbrillengläser suggeriert der Pupille, dass sie sich nicht verengen muss und dadurch kommt sogar mehr schädliche UV-Strahlung ins Auge, als ohne Sonnenbrille. 

Worauf muss ich beim Kauf einer Sonnenbrille achten?
Leider sieht man der Sonnenbrille auf den ersten Blick nicht an, ob sie qualitativ hochwertig ist oder nicht. Die Tönung der Gläser ist dabei nicht entscheidend. Allerdings gibt es ein paar wichtige Kennzeichnungen:
CE-Zeichen: Dieses Zeichen findest du auf der Innenseite des Bügels. Alle Sonnenbrillen, die in der EU vertrieben werden, müssen das CE-Zeichen tragen. Damit erfüllt das Produkt allerdings nur Sicherheitsanforderungen – ist relativ belastbar und ausreichend kratzsicher. Nicht jede Brille wird einzeln von einer unabhängigen Prüfstelle untersucht.
UV 400:Diese Bezeichnung bedeutet, dass die Gläser UVA-, -B- und -C-Strahlen bis zu einer Wellenlänge von 400 Nanometer absorbieren.
Genauere Aussagen über die Stärke der Schutzwirkung einer Sonnenbrille bieten vier EU-Kategorien, die in vier Ziffern, römisch (I bis IV) oder arabisch ( 1 bis 4), angegeben sind. 1 enspricht hierbei dem geringsten Schutz, während 4 den höchsten Schutz bietet.


Wo Sonnebrillen kaufen?
Wer wie ich, oft nicht die nötige Zeit hat, um die Fußgängerzonen nach der richtigen Sonnenbrille abzulaufen (oder nur dann Zeit,wenn die Fußgängerzonen überquellen), kann auch hier den Herrn Internet zur Suche losschicken.
Empfehlen kann ich dabei den Online-Shop Mister Spex, klick hier.
Hier nur eine winzige Auswahl der perfekt sortierten Sortiments:

MisterSpex Sudoku

'Hmm...aber wenn ich die Brille online bestelle,weiß ich gar nicht ob sie mir passt?'

Kein Problem! Die genauen Maße sind bei jeder Brille angegeben und dank der bildhaften Erklärung ist jedem verständlich wie er welchen Abstand wo genau ausmessen muss.

' Aber ob die mir dann steht?'

Auch das kann man sogar online ckecken,dank der 2D- bzw. 3D-Anprobe. Außerdem kann man sogar angeben,welche Gesichtsform man hat usw. und einem werden dann die passenden Brillen aufgelistet.

'Hmmm...na ich weiß nicht'

Wer sich am Ende immer noch unsicher sein sollte,dem sei gesagt: Der Versand ist kostenlos und man kann die Brille 30 Tage lang zurückschicken (Rückversand ist auch kostenlos).

Schon allein wegen der lustigen Bildchen, die mit 'hohe Stirn' und 'große Nase' betitelt sind, lohnt es sich mal reinzuschauen ;) (also Menschen mit besonders hoher Stirn oder großer Nase, hier findet auch ihr die passende Brille!).

Aber was ich schon sehr beeindruckend finde ist, dass Mister Spex richtig, richtig viele Partneroptiker in ganz Deutschland hat, die einem die Brille anpassen können oder Sehtests mit einem machen.
Umso länger ich mich durch den Online-Shop klicke, umso mehr drängt sich mir der Wunsch auf zu kaufen. Schade, dass man nicht einfach mit Ideen bezahlen kann, davon habe ich nämlich weitaus mehr, als von dem üblichen Zahlungsmittel.
Aber naja, eigentlich bin ich ja erstmal ganz zufrieden mit meiner neuen Ray-Ban Sonnenbrille :) ab jetzt werden keine Billo-Brillis mehr gekauft, das Geld spar ich mir lieber für die leckeren Haribo-Schnecken.
RayBan gibts natürlich auch bei Mister Spex, hier.


 Direkt zu den Sonnenbrillen gelangt ihr hier.

Montag, 13. August 2012

SONNTAG IN SCHWARZ WEIß

Ich liebe Pullis. Vor allen Dingen zur dieser undefinierbaren Heißkaltsommerjahreszeit. Wenn es dann auch noch Pullis sind mit besonders großen Manschen, wo der warme Wind durchpustet, wenn man mit dem Fahrrad in der Morgensonne Berlins zur Arbeit radelt, ja, dann sind es wirklich nette Pullis!

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pullover - Evil Twin (MHQ); shorts - H&M divided

Ich hab auch übrigens die Haare wieder etwas dunkler. Aufgefallen? ;)

Samstag, 11. August 2012

'Nun liegst du erschlossen in Gleiss und Zier von Licht übergossen wie ein Wunder vor mir. '

Hermann Hesse.

Und das ist mein neues Top von MarketHQ:

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top - MHQ; skirt, headband - DIY; bra - H&M

Ein Samstagnachmittag neigt sich dem erholsamen Ende, mein Körper hat sich mittlerweile von Gesternnacht erholt und alles was bleibt ist die Frage: Sind denn eigentlich alle Männer bescheuert?
'Und jetzt gehn wir ficken?'
'Nein danke.'

Donnerstag, 9. August 2012

EIFER.SUCHT

'Eifersucht ist die Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft.'

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Ein sonniger, heißer Tag. Es ist Sonntag und man freut sich auf den gemeinsamen Tag am See mit der besten Freundin. Bis diese anruft, um zu sagen, dass sie mit ihrem neuen Freund zum See fahren will, man könne ja trotzdem mitkommen.
Der Tag neigt sich dem Ende, man sitzt mit seiner Familie am Esstisch und hört dem großen Bruder bei seinen neuen Jobaussichten zu. Fantastisch viel gibt es zu erzählen, interessante Neuigkeiten mit -finanziell gesehen- super Aussichten, einen ordentlichen Job hat der Herr Bruder da an Land gezogen. Alle sind begeistert, Papas Augen kotzen den Stolz förmlich heraus. Als man dann selbst mal zum Erzählen kommt, stehen die ersten auf und räumen den Tisch ab. Das Wichtigste war ja ohnehin schon gesagt.
Ich liege im Bett und warte auf den Anruf meines Freundes, der irgendwo in der Leitung stecken geblieben sein muss. Da ertönt ein piepsendes Geräusch, eine Sms. Das Handy meines Freundes liegt in unserem Bett, er hat es wohl vergessen. Nach kurzem Zögern und mit ungutem Gefühl sehe ich nach, wer so spät noch an ihn denkt. Mein Magen dreht sich um und mein Herz hämmert mir wie wild von innen gegen die Brust 'Mir ist so kalt, kommst du mich wieder warmhalten? Freue mich auf Samstag, vermisse dich schon ;) C.'

Wer kennt es nicht: Das Gefühl von Eifersucht, eines der stärksten Empfindungen. Ein ungutes Gefühl, widerspenstig, wie ein frischer Kaugummi in den man soeben reingetreten ist und der nun bei jedem Schritt lange Fäden zieht. Selbst Babys empfinden dieses Gefühl schon, wenn Mama ein fremdes Baby im Arm hält.
Doch warum existiert dieses starke Gefühl überhaupt?
Ist es angeboren oder 'erlernt'? 
Ist es Zeichen für eine intakte soziale Beziehung oder signalisiert es uns ein zu geringes Selbstbewusstsein?
Auf diese Fragen möchte ich im Weiteren eingehen und hoffe euch dabei nicht zu langweilen, ich dagegen interessiere mich allerdings sehr für die Psyche des Menschen und vielleicht ergeht es ja einigen von euch ebenso.
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source unknown

Oftmals existiert die von der Eifersucht befürchtete Bedrohung nur in unserem Kopf. Die beste Freundin will mich nicht gegen ihren neuen Freund austauschen, sie hat ihn nur so lange nicht gesehen. Meine Eltern finden die Zukunftspläne meines Bruders nicht spannender als meine, sondern haben sich meine Pläne einfach schon X mal zuvor angehört. Mein Freund betrügt mich nicht mit der gewissen C., sondern... naja daraus kann man sich nicht mehr rausreden.
Fakt ist, dass nicht die Handlung einer anderen Person zu unseren Eifersucht führt, sondern das, was wir aus unseren Gedanken machen. Folglich ist jeder selbst dafür verantwortlich, wann er Eifersucht empfindet und bis zu welchem Grad.
Psychologen entscheiden dabei die 'misstrauische' Eifersucht und die 'reaktive' Eifersucht, die sich auf Fakten stützt. 

Ist Eifersucht eine erworbene Charaktereigenschaft?
Selbst Babys können dieses Gefühl schon wahrnehmen. Eine Studie von 2004 belegt, dass 6 Monate alte Säuglinge anfangen zu weinen und um die Aufmerksamkeit der Mutter buhlen, sobald diese einer lebensechte Puppe ihre Aufmerksamkeit schenkt. 
Diese Studie lässt den Verdacht aufkommen, dass die Eifersucht als solche eine angeborene Strategie ist, die eventuell evolutionstechnischen Nutzen besitzt. Ein solcher Nutzen könnte ein schlichter Überlebensvorteil sein, wenn die Nahrung knapp war und eine Mutter mehrere Kinder hatte. 
Ob auch die Eifersucht unter Erwachsenen einer evolutionären Logik folgt, darüber rätseln Forscher heute noch.

Wozu dient Eiferucht bzw. warum existiert sie überhaupt?
Eine populäre These besagt, dass Eifersucht unseren Vorfahren diente, um Erbmaterial erfolgreich weiterzugeben. Dies würde auch erklären, warum Männer und Frauen durch solch unterschiedliche Gründe eifersüchtig werden: Frauen fürchten in einer Partnerschaft die emotionale Bindung ihres Partners zu einer anderen Frau. Wenn der eigene Freund sich langsam in seine beste Freundin verliebt (wobei 'beste' Freudin sehr häufig als Synonym für 'meine geile Freundin mit den großen Titten' verwandt wird), wenn verliebte Blicke ausgetauscht werden und liebe Worte durch die Luft flattern, ist das für uns wohl das Schlimmste. Männer dagegen kriegen einen Hirnkrampf, sobald sie wissen, dass wir nackt mit einem anderen Mann im Bett lagen. Die in der Evolutionsbiologie verankerte Erklärung hierfür soll nach Spiegel Online wie folgt lauten: 'Für Männer besteht theoretisch immer die Gefahr, Kuckuckskinder aufzuziehen, was aus genetischer Sicht eine große Fehlinvestition darstellt. Wer eifersüchtig über sein Weib wacht, kann somit eher verhindern, dass diese sich einem Konkurrenten hingibt. Männliche Eifersucht erhöht folglich die Wahrscheinlichkeit, das eigene Erbgut weiterzugeben. Eine Frau hingegen weiß genau, dass sie die Mutter ihrer Kinder ist; geht ihr Partner fremd, beeinträchtigt das nicht ihren Reproduktionserfolg. Bedrohlich für Mutter und Kind wird es erst, wenn der Mann auch emotional einer anderen Frau nähersteht und seine Fürsorge und seine materiellen Ressourcen auf zwei Familien aufteilen muss.'
Sehr schlüssig, wie ich finde. Wie für jede These die existiert, gibt es jedoch wohl auch hier bestimmt eine Gegenthese.

Gibt es eine begründete Eifersucht?
Für den Betroffenen ist die Eifersucht IMMER begründet. Jeder Eifersüchtige sieht in bestimmten Handlungen oder Gegebenheiten seine Eifersucht begründet. Die Frage ist daher eigentlich nicht, ob die Eifersucht begründet oder verständlich ist, sondern ob man bereit ist mit diesem Gefühl zu leben oder es versucht abzulegen. 
Viele Menschen halten ihre Eifersucht dann für begründet, wenn der Freund oder die Freundin fremdgegangen ist. Die Eifersucht führt dann oft zu Spionageaktionen, Ausfragerei, Kontrollwahn und kann letztendlich das Ende einer Beziehung bedeuten. Für eine gewisse Zeit ist dieses Verhalten gewiss eine normale Reaktion, denn Vertrauen lässt sich nicht wieder von einem Tag auf den anderen aufbauen (erst Recht dann nicht, wenn es vom selben Partner schon häufiger gebrochen wurde). Wenn der Partner jedoch jahrelang permanente Vorwürfe bekommt und für jede seiner Taten Rechenschaft ablegen muss, ist es natürlich verständlich, dass die Beziehung irgendwann auf dem Seidenfaden zu balanciert versucht. Dann ist es für den inneren, sowie den beziehungstechnischen Frieden notwendig, zu verzeihen und versuchen zu vergessen. Oder aber sich zu trennen.

Was hilft gegen Eifersucht in einer Beziehung?
1. Regeln aufstellen, empfiehlt der Münchner Psychotherapeut David Wilchfort:
Keine Sätze wie „Das ist doch normal“ verwenden. Es gibt nichts, was normal ist. Jedes Paar muss eigene Normen finden. Erst wenn beide ihre Wünsche ausgesprochen haben, ist eine Auseinandersetzung möglich. Sie muss geführt, Lösungen müssen gefunden werden.
2. Die Bedürfnisse vom Partner dürfen nicht mit den eigenen verwechselt werden.
3. Die Angst vor dem Verlust der Liebe des Partners entsteht, wenn wir unser Selbstwertgefühl völlig vom Partner abhängig machen, d.h. uns und unseren Wert über den anderen definieren. Daher sollte der Eifersüchtige versuchen sich unabhängiger vom Partner zu machen. Eigene Interessen zu finden und eventuell mehr Zeit ohne ihn zu verbringen.
4. Sich selbst lieben und akzeptieren. Nur dann sind wir bereit jemand anderem zu glauben, dass er uns liebt und, dass wir gut genug für ihn sind.
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Mittwoch, 8. August 2012

PINKER PANTHER

Pinke Shorts und bunte Punkte (würde alles natürlich viel besser zur gebräunter Haut passen,aber was nicht ist,das hat halt nicht sollen sein). Ich wünschte ich könnte das Outfit die nächsten Tage mal ausführen,aber das Wetter sieht leider -oh Wunder- mal wieder nicht danach aus.
Ich wünsche euch allen einen wunderschönen Mittwochabend!
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pants, necklace - MHQ; bag - Grazia (MBFW-Gift); top - Weekday 

Dienstag, 7. August 2012

WOCHENENDEINBILDERN

Wiesbaden

Ein wunderschönes Wiesbadenwochenende ist zuende gegangen. Ein Wochenende voller bunter Farben, lauten Gefühlen, vernebelten Scheinwelten, mysteriösen Mordfällen und viel zu viel Zucker.
Wir haben Freundschaftsbändchen geknüpft, uns auf Spielplätzen wie Kinder gefühlt, uns totgelacht und sind am Ende in einer anderen Welt wieder zum Leben erwacht. In einer Welt, in der man Meilen entfernt ist von Zukunftsängsten, Studienwechseln, Prüfungen, Praktika und einem ICE, der zurück nach Berlin fährt.
Zuhause ist, wo Freunde sind.

Donnerstag, 2. August 2012

'DIE GESAMMELTEN PEINLICHKEITEN UNSERER ELTERN ...

IN DER REIHENFOLGE IHRER ERSTAUFFÜHRUNG'
So lautet der Titel meines gestern neu erworbenen Buches.
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Und wenn ich noch so wenig Geld habe, für Eines reichts immer: Bücher. Und wenn ich noch so wenig Zeit habe, für Eines reicht sie immer: Lesen. Gott, wie ich diesen Buchstabensalat liebe. Und der Geruch von neuen Büchern erst... man will eigentlich nur noch, dass es draußen stürmt und schneit, man sich in eine Ecke kuscheln kann und sich in seine eigene Fantasiewelt lesen kann. Und hier in Berlin ist soeben die Welt untergegangen. Sturm, Hagel, Gewitter. Perfekt, um ein neues Buch zu beginnen. Ich hoffe es wird spannend, amüsant und farbenfroh und ich hoffe es hat nichts mit Liebe zu tun (zumindest nicht im zwischenmenschlichen Sinne), der Klapptext ließ jedenfalls nicht darauf schließen.
Empfehlung bzw. Nichtempfehlung folgt.

Was ab morgen erst einmal folgt ist ein Wochenende bei meinen Freunden. Einmal Berlin Wiesbaden und zurück, ja vielleicht schaffe ich das Buch sogar bis Montag ;)
Ein wunderschön verrücktes Wochenende euch allen!
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