Mittwoch, 2. Mai 2012

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Vertrauen und Enttäuschung liegen so dicht beieinander, dass sie im Wörterbuch auch zusammen stehen sollten. Genau dahinter ‚Fremdgehen’.
Wer schon einmal betrogen wurde wird mir da sicherlich geben. Wer schon einmal von jemandem betrogen wurde, für den er seine Hand ins Feuer gelegt hätte, ist wohl froh es nicht getan zu haben. 

‚Unser Vertrauen in andere Menschen hält nicht nur Partnerschaften, sondern die gesamte Gesellschaft im Inneren zusammen. Würden Sie nicht zu der Annahme fähig sein, dass Ihnen Ihr Gegenüber grundsätzlich wohlgesonnen ist, wäre für Sie die Liebe genauso unmöglich wie jegliche andere zwischenmenschliche Beziehung.’ 
Anne Bartel, Platinnetz-Redaktion, 27.05.09 

Wer es einmal tut, der tut es auch ein zweites Mal. Und vermutlich immer wieder. Und irgendwann verliert die ‚letzte Chance’ ihre Bedeutung, erkennt sich selbst im Spiegel nicht wieder.  Wie kann man einem Menschen derart ins Gesicht lügen?  Wie kann man so lange Zeit Gefühle vorheucheln wo deren Nichtexistenz noch deutlicher wohl kaum sein könnte?

‚Eine Studie hat gezeigt, dass die Folgen eines Betruges beim betrogenen Partner ähnliche Ausmaße annehmen können wie eine posttraumatische Belastungsstörung, an der Menschen zum Beispiel nach einem Überfall, einer Vergewaltigung oder einem Kriegseinsatz leiden können.’
Anne Bartel, Platinnetz-Redaktion, 27. Mai 2009 

Was folgt ist die Ruhe nach dem Sturm. Und das Verlangen danach einen Menschen zu vergessen, den man wohl leider niemals vergessen kann...


translation: never trust men.

Kommentare:

  1. Was für ein trauriger und doch so realer Eintrag zugleich. :(

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  2. posttraumatische belastungsstörung drückt es gut aus...

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