Donnerstag, 29. April 2010

Nachts.

Mir ist so übel, dass ich es kaum noch schaffe die Tür hinter mir zu schließen.
Die Säure brennt in meinem Hals. Bitterer Geschmack und der Gestank von fremder Pisse.
Ich höre Stimmen, Lachen, Weinen. Alles verhallt. Mir ist einfach nur schlecht, glaube ich.
Trotzdem regen mich diese bescheuerten Tussis auf, die weinen weil sie ihren Freund mit der Bar-Nutte erwischt haben. Naivität und Blindheit. Haben die nix besseres zu tun?
Die Spülung funktioniert nicht richtig.
Bevor ich die Toilette verlasse schaue ich mich gezwungener Maßen im Spiegel an. Eigentlich ist mir scheißegal wie ich aussehe. Alles scheißegal.
Rote Augen, dunkle Schatten, blasse Haut, strähniges Haar. Lebendig oder tot?
Mein Mund ist ganz rot vom Kotzen.
Dann stürze ich mich wieder ins Getümmel. Unter diese ganzen Möchtegern-Stylos und Möchtegern-Models und Möchtegern-Dünnen und Möchtegern-Schönen und Möchtegern-Bonzen. Scheiße, alle kotzen sie mich an diese selbstverliebten Nachtgestalten, die auf der Suche sind nach... Ja was eigentlich? Dem totalen Absturz? Einem netten Spontanfick? Oder der großen Liebe?
Der Bass vibriert in meinem Kopf, ich glaube, dass ich mit 50 schon taub sein werde.
Alles ist so schwer an mir. Eigentlich habe ich gar keine Lust mehr, trotzdem tanze ich. Tanze und tanze. Und nehme nichts mehr um mich herum wahr.
Lichter und Dunkelheit. Stille und ohrenbetäubender Krach. Parfum und Schweißgeruch.
Alles und Nichts.

think pink.



headband - selfmade
neckglaces - Vintage
vest - Primark
dress - H&M
lace stockings - H&M
bag - Mango

Mittwoch, 28. April 2010

sand auf meiner haut.

Ich trage nicht viel, eigentlich nichts außer meiner Haut, während ich im Sand tanze.
Ich trage meine Haut spazieren, lasse sie von der Sonne streicheln. Tanze und lache mit ihr, in ihr.
Das nackte Leben tanzt mit mir und pustet mir bunte Frühlingsgefühle ins Gesicht.
Sand zwischen den Fußzehen, in der Poritze und in meinem Haar.
Der Duft von eingezogener Sonnenmilch. Sonnenuntergang, warme Luft, Melodie und Glitzer.
Unverblümt, naiv und unverbindlich.
Wir strahlen um die Wette. Das Leben und ich.
Manchmal ist es die Unverbindlichkeit des Moments, die das trübe Nass in tausend schillernde Frühlingsfarben verwandelt. In glitzernde Lichter am Himmel, die du trotz der Entfernung in deinem Bauch spüren kannst.

Dienstag, 27. April 2010

_________________

Seine Haare fühlen sich weich an, weich und schön. Sie riechen gut.
Ich will mich für immer daran festhalten.
Aber es ist gefährlich, ich will mich nicht darin verknoten.
Seine Küsse schmecken nach kalter Wassermelone im Hochsommer und nach frischer Vanille und Bratapfel im Winter.
Es fühlt sich an wie Eins. Zusammen.
Wir gehen die Straße entlang. Hinter der Hauswand küsst er mich.
Ich erinnere mich an früher. Da war es noch normal. Verliebt und glücklich war man, naiv und hoffnungsvoll. Alles war neu damals, man dachte es sei jetzt immer so.
Aber man wird älter.
Ich atme tief ein, atme ihn ein, als er geht.
Ich will ihn noch richen nachher, wenn ich einschlafe.
Ich weiß nicht, ob es mir weh tut. Ich kann es nicht fühlen.

Samstag, 24. April 2010

my 19th birthday



lace dress - Kleiderkreisel.de
headband - Vintage belt

Donnerstag, 22. April 2010

FRÜHLING.


leather jacket - Only
scarf - Pieces
leather bag - Moya
wedges - H&M

Dienstag, 20. April 2010

N A C H T

Wind zerzaust mein Haar. Kalter Wind.
Die Luft ist feucht und dunkel und ich friere.
Meine Haut ist klebrig und kalt, in meinen Haaren verknotet der Zigarettenrauch.
Meine Beine sind schwer, und meine Arme, aber besonders mein Kopf.
Die Nacht ist einsam und still. Hin und wieder höre ich ein Auto in der Ferne.
Meine Absätze klackern die Stille tot. Ich habe das Gefühl, dass mich jemand beobachtet. Ich drehe mich um, aber da ist niemand.
Ich laufe an Kotze vorbei und an unzähligen Zigarettenstummeln.
Ich höre die Sterne singen. Ihre zarte Nachtmelodie klingt die dunkle Straße entlang.
Ich wünschte du könntest sie hören.
I love my a i r b a g .




http://www.airbagcraftworks.com/

Montag, 19. April 2010

Z E I L E N W O R T E S P R A C H E G E D A N K E N .


"Kaputt. Ich mache mich kaputt, und ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll.
Neil hat gesagt, er habe es genossen, aber das war's auch. Er war betrunken, müde, keine Freundin, hatte lange kein Mädchen mehr gehabt. Das hat er gesagt.
Ich habe nachgebohrt, wollte irgendwas hören, ein klitzekleines Signal, dass ich nicht nur die Erstbeste neben ihm war.
Ich wusste selber nicht genau, was ich hören wollte, es ist ja nicht seine Schuld. Es hängt halt damit zusammen, dass meine Seelenlage in Sachen Männer zur Zeit nicht besonders stabil ist.
Ich wollte vielleicht nicht einsehen, dass schon wieder der Typ, den ich noch am anziehendsten von allen finde, mich nur als ... ja, als was eigentlich? Nett, hübsch, keine Braut, aber wenn niemand anderes da ist ... Tobias, Julian, Neil, eigentlich können sie mich alle ins Knie ficken."


" Ich wünsche mir nichts mehr, als dass es aufhört. Die weißen Wände starren mich an, es wird hell, erste Vögel zwitschern. Ich möchte meinen Körper von meinem Kopf lösen. Gleich geschafft, denke ich, aber es hört nicht auf.
Ich möchte nicht einsehen, dass mein Körper geschunden ist, dass sich mein Geschlecht gegen das wehrt, das ich gerade tue.
'Tut mir leid, ich kann nicht mehr', sage ich leise zu Lars.
Ich fühle mich verbraucht, aber das verschweige ich lieber. Mir ist kalt und unwohl, ich kenne dieses Gefühl nach dem Sex, es schreit nach Geborgenheit, nach Trost, nach Liebe vielleicht, aber woher soll Lars das wissen."

Samstag, 17. April 2010


have you ever tried sleeping with an broken heart?





standing on my books to be taller




tee - Kleiderkreisel
belt - vintage
shorts - Topshop

Dienstag, 13. April 2010

one of these gardening stories.







necklaces - vintage
top - Zara
shorts - Zara
tights - H&M
heels - Dorothy Perkins

Montag, 12. April 2010

L E B E N .

Ich laufe durch die Stadt.
Es ist warm, die Sonne scheint. Alles ist voll von Menschen. Hübschen Menschen mit Sonnenbrillen, top gestylt vom Kopf bis zum kleinen Zeh.
Naja ich bin ja auch im Bonzen-Viertel. Üben für später oder so.
Akkurat gepflanzte Kirschbäume blühen ihre schönsten Farben in den leichten Frühlingswind.
Prächtige Sommerfarben in den Schaufenstern strahlen mir in den buntesten Farben entgegen.
Ich freue mich, auch wenn ich gar nichts kaufen will.
Ich liebe es durch die Stadt zu schlendern. So viele Menschen, so viel Sonne, Eindrücke, Gerüche und der Geschmack von Leben.
Ich vergesse für einen Moment, dass ich mir das, was ich am meisten möchte, nicht kaufen kann.
Dass das, was mich davon abhält daheim im Garten zu liegen, weil ich sonst zu viel darüber nachdenken würde, so weit weg ist wie nie zuvor.
Ich vergesse, dass er nicht weiß, was er wissen müsste.
Ich vergesse, dass es mich traurig macht. Dass er mich traurig macht.
Die vielen Wörter um mich herum ertrinken in einem Meer aus Stimmen. Doch einen Satz spüre ich so sehr, als wäre er an mich gerichtet. Er verfolgt mich den ganzen Tag.
"So ist das Leben".

Sonntag, 11. April 2010

t h e t w i n t h i n g.




headband - selfmade
top - Zara
Treggings - H&M
bag - vintage
shoes - vintage
Got it from Kleiderkreisel...



skirt - vintage
tights - Kleiderkreisel
ring - somwhere in Italy




bag - Kleiderkreisel
shirt - selfmade
skirt - Topshop
jacket - H&M


Samstag, 10. April 2010

Lieblingsschmuck.


ring - H&M
necklace - Urban Outfitters
brooch - vintage


new shoes.



Donnerstag, 8. April 2010

Spring begins.

V a l e n t i n o spring 2010






Mittwoch, 7. April 2010



dress - selfmade
bag - Kleiderkreisel
tights - H&M
belt - vintage

ready to shop



boyfriend blazer - H&M
tee - H&M
necklace - Accessorize
bag - moya
oxfords - 5th Avenue

Dienstag, 6. April 2010

N U D E




SUN ON MY SKIN.





dress - ZARA
clutch - vintage





dressed up in H&M


blouse - promod
dress - H&M
leggings - H&M
leather bag - vintage
sandals - vintage
necklace - Urban Outfitters

Sonntag, 4. April 2010

"Alice was beginning to get very tired of sitting by her sister on the bank, and of having nothing to do: once or twice she had peeped into the book her sister was reading, but it had no pictures or conversations in it, “and what is the use of a book,” thought Alice, “without pictures or conversations?”

So she was considering, in her own mind (as well as she could, for the hot day made her feel very sleepy and stupid), whether the pleasure of making a daisy-chain would be worth the trouble of getting up and picking the daisies, when suddenly a White Rabbit with pink eyes ran close by her."

drawings.

the wonderland story...






little sweet easter-prestens




Samstag, 3. April 2010

:)

evacuate the dancefloor.




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