Dienstag, 20. April 2010

N A C H T

Wind zerzaust mein Haar. Kalter Wind.
Die Luft ist feucht und dunkel und ich friere.
Meine Haut ist klebrig und kalt, in meinen Haaren verknotet der Zigarettenrauch.
Meine Beine sind schwer, und meine Arme, aber besonders mein Kopf.
Die Nacht ist einsam und still. Hin und wieder höre ich ein Auto in der Ferne.
Meine Absätze klackern die Stille tot. Ich habe das Gefühl, dass mich jemand beobachtet. Ich drehe mich um, aber da ist niemand.
Ich laufe an Kotze vorbei und an unzähligen Zigarettenstummeln.
Ich höre die Sterne singen. Ihre zarte Nachtmelodie klingt die dunkle Straße entlang.
Ich wünschte du könntest sie hören.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...