Montag, 12. April 2010

L E B E N .

Ich laufe durch die Stadt.
Es ist warm, die Sonne scheint. Alles ist voll von Menschen. Hübschen Menschen mit Sonnenbrillen, top gestylt vom Kopf bis zum kleinen Zeh.
Naja ich bin ja auch im Bonzen-Viertel. Üben für später oder so.
Akkurat gepflanzte Kirschbäume blühen ihre schönsten Farben in den leichten Frühlingswind.
Prächtige Sommerfarben in den Schaufenstern strahlen mir in den buntesten Farben entgegen.
Ich freue mich, auch wenn ich gar nichts kaufen will.
Ich liebe es durch die Stadt zu schlendern. So viele Menschen, so viel Sonne, Eindrücke, Gerüche und der Geschmack von Leben.
Ich vergesse für einen Moment, dass ich mir das, was ich am meisten möchte, nicht kaufen kann.
Dass das, was mich davon abhält daheim im Garten zu liegen, weil ich sonst zu viel darüber nachdenken würde, so weit weg ist wie nie zuvor.
Ich vergesse, dass er nicht weiß, was er wissen müsste.
Ich vergesse, dass es mich traurig macht. Dass er mich traurig macht.
Die vielen Wörter um mich herum ertrinken in einem Meer aus Stimmen. Doch einen Satz spüre ich so sehr, als wäre er an mich gerichtet. Er verfolgt mich den ganzen Tag.
"So ist das Leben".

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