Dienstag, 27. April 2010

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Seine Haare fühlen sich weich an, weich und schön. Sie riechen gut.
Ich will mich für immer daran festhalten.
Aber es ist gefährlich, ich will mich nicht darin verknoten.
Seine Küsse schmecken nach kalter Wassermelone im Hochsommer und nach frischer Vanille und Bratapfel im Winter.
Es fühlt sich an wie Eins. Zusammen.
Wir gehen die Straße entlang. Hinter der Hauswand küsst er mich.
Ich erinnere mich an früher. Da war es noch normal. Verliebt und glücklich war man, naiv und hoffnungsvoll. Alles war neu damals, man dachte es sei jetzt immer so.
Aber man wird älter.
Ich atme tief ein, atme ihn ein, als er geht.
Ich will ihn noch richen nachher, wenn ich einschlafe.
Ich weiß nicht, ob es mir weh tut. Ich kann es nicht fühlen.

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